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Armenischer Dram

֏
Der Dram (armenisch դրամ oder հայկական դրամ) ist die Währung Armeniens. Er wird von der Zentralbank der Republik Armenien ausgegeben. Das Währungssymbol des Dram ist der durch zwei horizontale Linien gekreuzte Großbuchstabe Դ (da) des armenischen Alphabets, dieser ist mit dem Unicode-Zeichen-Code U+058F darstellbar.

1 Dram ist unterteilt in 100 Luma (armenisch լումա). Luma-Münzen waren jedoch nur für kurze Zeit im Umlauf. Der Dram wurde am 22. November 1993 eingeführt, er löste den russischen Rubel ab, dabei wurden 200 Rubel gegen 1 Dram eingetauscht.

Im Umlauf befinden sich Banknoten zu 1.000 Dram, 5.000 Dram, 10.000 Dram, 20.000 Dram, 50.000 Dram und seit September 2009 100.000 Dram. Folgende Münzen sind im Umlauf: 10 Dram (zwei verschiedene Versionen aus Aluminium), 20 Dram (Kupfer), 50 Dram (Kupfer), 100 Dram (Nickel), 200 Dram (Nordisches Gold), 500 Dram (Nickel/Nordisches Gold).

Der Dram ist auch in der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach gesetzliches Zahlungsmittel. Daneben existiert auch ein Bergkarabach-Dram.

Ähnlich wie der arabische Dirham und die anglo-amerikanische Maßeinheit Dram entstammt das Wort vom Altgriechischen Drachme (δραχμή), über dem Altpersischen entlehnt.

Die 50-, 100- und 500-Dram-Noten wurden aus dem Umlauf genommen und durch Münzen gleichen Nennwertes ersetzt. Die 50.000-Dram-Banknote wurde 2001 im Zusammenhang mit dem Jubiläum „1700 Jahre Christentum in Armenien“ eingeführt.

Im Jahr 2018 sind neue Banknoten, als Jubiläum zu 25 Jahren des Drams als nationale armenische Währung, erschienen.

Country

Armenien

Armenien (, Transkription ostarmenisch: Hajastan [], westarmenisch: Hajasdan []) ist ein Binnenstaat im Kaukasus und liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Das Staatsgebiet umfasst den nordöstlichen Teil des ehemals viel größeren armenischen Siedlungsgebiets, das jedoch in der wechselvollen Geschichte Armeniens nur selten ein vereintes Reich bildete; vgl. Großarmenien und die größte Ausdehnung in der Antike unter der Herrschaft Tigranes’ II.

Als die beiden frühen Eckpunkte einer nationalen Eigenständigkeit gelten die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion durch König Trdat III., die nach der Überlieferung und der offiziellen armenischen Sichtweise 301 n. Chr., historisch um 314 stattfand, und das Jahr 405, als die armenische Schrift eingeführt wurde. Nach der Aufteilung des armenischen Königreichs der Arsakiden 387 zwischen Ostrom im Westen und dem Sassanidenreich im Osten war das armenische Siedlungsgebiet nur noch einmal, von 885 bis 1045, unter den Bagratiden vereint, deren Hauptstadt ab 961 Ani war. 1064 eroberten die Seldschuken Armenien, im 13. Jahrhundert folgten die Mongolen. 1555 wurde das Land zwischen Persien und dem Osmanischen Reich geteilt, ein zweites Mal 1639, als die Safawiden ungefähr das heutige Staatsgebiet erhielten und die Türken den größeren westlichen Teil. Im Russisch-Persischen Krieg verlor Persien 1828 die Provinz Armenien an das Russische Kaiserreich. Während des Ersten Weltkriegs wurden Armenier im Osmanischen Reich beim Völkermord an den Armeniern systematisch vernichtet. Die Grenze zwischen der Türkei und der russischen Einflusssphäre wurde 1922 festgelegt. Die zur Sowjetunion gehörende Armenische Sozialistische Sowjetrepublik erlangte mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ihre Unabhängigkeit. Die Gebiete westlich davon blieben verloren.

Sprache

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