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Ewe (Sprache)

Ewe (Eigenbezeichnung Eʋegbe, ) ist eine der Kwa-Sprachen und wird im Süden von Ghana (in den Regionen Greater Accra und im Süden der Volta Region) sowie im südlichen Togo von ungefähr drei Millionen Menschen vom Volk der Ewe (Zählung 1991) gesprochen. Es gibt zahlreiche Schreibweise-Variationen und Alternativnamen, die Sprache wird auch Eibe, Ebwe, Eve, Efe, Eue, Vhe, Gbe, Krebi, Krebe oder Pope genannt.

Die Sprache der Ewe gehört zum Dialektkontinuum der Gbe-Sprachen innerhalb der Sprachfamilie der Niger-Kongo-Sprachen, die vom östlichen Ghana bis ins westliche Nigeria gesprochen werden. Verwandte Sprachen des Kontinuums sind Fon und Aja.

Die Schriftsprache wurde von deutschen Kolonialherren Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt. Ewe benutzt folgende Variante des lateinischen Alphabets mit einigen Extra-Buchstaben und ist Teil des Afrika-Alphabets.

Eine Tilde (˜) wird über Vokalen platziert, um Nasalität anzuzeigen. Die Tonhöhe ist im Allgemeinen nicht gekennzeichnet, außer in einigen Fällen, in denen die Tonhöhe bedeutungstragend, also zur Unterscheidung der Worte notwendig ist. Beispielsweise bei der 1. Person Plural des Pronomens mí (wir), das als Hochton markiert ist, um es von der 2. Person Plural mi, also "ihr" zu unterscheiden.

* ekpɔ wò — 'er sah dich'

* ekpɔ wo — 'er sah sie (Plural)

Country

Ghana

Ghana [] ist ein Staat in Westafrika, der an die Elfenbeinküste, Burkina Faso, Togo sowie im Süden an den Golf von Guinea als Teil des Atlantischen Ozeans grenzt. Seine Fläche ist fast so groß wie die des Vereinigten Königreichs, mit dessen Geschichte es durch die Kolonialzeit eng verbunden ist. Mit dem Namen Ghana sollte historisch eine Verbindung mit dem Reich von Ghana, dem ersten namentlich nachweisbaren Großreich in Westafrika, hergestellt werden. Die Hauptstadt Ghanas ist die Metropole Accra, die zweite Millionenstadt ist Kumasi.

Der 1966 fertiggestellte Volta-Stausee ist der größte Binnensee des Landes und bis heute das oberflächengrößte künstliche Gewässer der Erde. Mit dem Bau des Akosombo-Staudamms verfolgte die Nkrumah-Regierung den Plan, die Energieversorgung für die wirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung Ghanas sicherzustellen. Weltwirtschaftlich bedeutend ist Ghana aufgrund seines Rohstoffreichtums. Gold, das der ehemaligen Kolonie auch den Namen „Goldküste“ gab, ist Ghanas wichtigstes Exportgut. Etwa ein Drittel der Exporterlöse und 93 Prozent der Produktion des Bergbausektors hängen mit der Förderung von Gold zusammen.

Togo

Togo ( [], []) ist ein Staat in Westafrika, am Golf von Guinea gelegen, und grenzt an Ghana im Westen, Benin im Osten und Burkina Faso im Norden. Hauptstadt und Regierungssitz ist Lomé.

Von 1884 bis 1916 war das Gebiet Togos eine deutsche Kolonie (Deutsche Kolonie Togo), danach Mandatsgebiet des Völkerbunds bzw. Treuhandgebiet der Vereinten Nationen unter französischer Verwaltung. Geprägt wurde das Land fast 40 Jahre lang vom autokratisch regierenden Präsidenten Gnassingbé Eyadéma. Nach dessen Tod 2005 wurde sein Sohn Faure Gnassingbé unter Missachtung der Verfassung von der togoischen Armee zum neuen Präsidenten ernannt. Internationaler Druck und Unruhen im Lande führten nicht zur Rückkehr verfassungsgemäßer Zustände. Die folgenden Wahlen konnte Gnassingbé für sich entscheiden, wobei ihm die Opposition und auch die Europäische Union massiven Wahlbetrug vorwarfen. Nach wie vor befinden sich mehrere tausend Flüchtlinge im Ausland. Im Index der menschlichen Entwicklung steht das Land auf dem 166. Platz von 188.

Sprache

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