Karte (Kartografie) - Muğla

Muğla
Muğla [] ist der alte Name der Stadt Menteşe im Bergland der südwestlichen Türkei und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Muğla, die sich vor Rhodos in einem Streifen von 50 × 250 km der Ägäis-Küste entlang erstreckt. Sie ist nach Einwohnern eine der kleinsten der 81 türkischen Provinzhauptstädte, aber bekannt durch ihre gut erhaltene Altstadt, die Teppich-Manufakturen und einige Museen mit antiken Schätzen.

Muğla ist seit der Frühen Bronzezeit, d. h. schon seit ca. 3000 v. Chr. besiedelt. Es folgten Siedlungsepochen durch Phryger, Lydier und Griechen. Das persische Reich eroberte die Stadt 546 v. Chr., 334 v. Chr. nahm Alexander der Große sie ein, anschließend gehörte sie zum Königreich Pergamon. 133 v. Chr. übernahmen die Römer die Herrschaft, und nach der Abspaltung des oströmischen Reiches gelangte Muğla unter byzantinische Herrschaft, wo es bis zur Eroberung 1270 durch die Seldschuken verblieb. Der Name Muğla soll auf einen General namens "Muğlu Bey" zurückzuführen sein, der unter dem seldschukischen Sultan namens Kılıç Arslan die Stadt kurzzeitig erobert haben soll. Im Mittelalter war auch die Bezeichnung "Mobella" geläufig. 1424 marschierten die Osmanen ein.

Im Ersten Weltkrieg war Muğla Ziel italienischer Invasionspläne, die jedoch aufgrund des erwarteten Widerstands nicht ausgeführt wurden. Die lokale Führung spielte die italienische Macht gegen die vorrückenden griechische Besatzungsmacht aus und wurde so von einer griechischen Besatzung verschont. Die eingezogenen Bewohner Muğla kämpften im Türkischen Befreiungskrieg und die Stadt erlitt hohe Verluste.

1936–1939 wurde der erste Städtebauplan verfasst. Ab den 1970er Jahren begann die touristische Erschließung der Stadt.

Mit dem Gesetz Nr. 6360 erhielt die Stadt den neuen Namen Menteşe, alle Dörfer sowie alle bestehenden Gemeinden (die Belediye Bayır, Kafaca, Muğla, Yerkesik und Yeşilyurt) aus dem zentralen Landkreis (Ilçe Merkez) wurden in die Stadt als Mahalle (Stadtviertel/Ortsteile) eingegliedert. Die Provinz wird zur Großstadtgemeinde (Büyükşehir belediyesi) heraufgestuft.

 
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Land (Geographie) - Türkei
Flagge der Türkei
Die Türkei (türkisch Türkiye; amtlich Republik Türkei, türkisch Türkiye Cumhuriyeti, kurz T.C.) ist ein Einheitsstaat im vorderasiatischen Anatolien und südosteuropäischen Ostthrakien. Das Land ist seit Gründung der Republik im Jahre 1923 als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches laizistisch und kemalistisch ausgerichtet. Der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk leitete eine Modernisierung der Türkei durch gesellschaftliche und rechtliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten ein.

Geographisch wird das Land meist in sieben Regionen aufgeteilt. In der Türkei leben mehr als 84 Mio. Einwohner (Stand: 2021) auf einer Fläche von 783.562 km². Im Ballungsraum von Istanbul lebt knapp ein Fünftel ihrer Bevölkerung, daneben gibt es weitere Millionenstädte wie die Hauptstadt Ankara, Izmir, Bursa, Adana, Antalya, Konya und weitere. Der Grad der Urbanisierung lag 2021 bei 77 %. In der Türkei gibt es 18 UNESCO-Welterbestätten und zahlreiche Naturschutzgebiete.
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