Karte (Kartografie) - Qaraghandy (Qaraghandy Oblysy)

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Qaraghandy (Qaraghandy Oblysy)

Qaraghandy (, 🇷🇺 Karaganda) ist eine Stadt in Kasachstan. Sie befindet sich im Zentrum des Landes auf der Kasachischen Schwelle und ist von einer steppenartigen Landschaft und großen Kohlevorkommen umgeben. Mit 497.767 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) ist sie die viertgrößte Stadt Kasachstans.

Durch die Erschließung der Kohlevorkommen im Umland der Stadt begann Anfang der 1930er Jahre der Aufbau der Stadt Qaraghandy und bereits 1934 bekam der Ort die Stadtrechte verliehen. Die Stadt war damals geprägt durch die großen sowjetischen Zwangsarbeitslager, deren Häftlinge maßgeblich für den Kohleabbau eingesetzt wurden. Qaraghandy wuchs schnell zu einem der industriellen Zentren der Sowjetunion heran, musste aber mit der Auflösung der Sowjetunion einen deutlichen Einbruch der Industrieproduktion hinnehmen.

Der Ursprung des Stadtnamens ist umstritten. Eine Theorie besagt, dass das in der dortigen Gegend verbreitete Karagana-Gebüsch für die Stadt namensgebend war. Eine andere Theorie besagt, dass das Kohlevorkommen für die Stadt namensgebend sei.

 

Karte (Kartografie) - Qaraghandy (Qaraghandy Oblysy)

Geographische Breite / Geographische Länge : 48° 0' 0" N / 72° 0' 0" E | Zeitzone : UTC+6 | Währung : KZT | Telefon : 7  

Country - Kasachstan

Flagge Kasachstans
Kasachstan [] ( [], Transkription: Qazaqstan/Qasaqstan; 🇷🇺 [], Transkription: Kasachstan) ist ein Binnenstaat zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai-Gebirge im Osten. Gemessen an der Fläche ist Kasachstan der neuntgrößte Staat der Erde. Er liegt überwiegend in Zentralasien, etwa 5,4 % der Landesfläche werden dem äußersten Osteuropa zugerechnet.

Die Grenze zu Russland ist die einzige Nordgrenze des Landes und über 7000 Kilometer lang. Im Süden grenzt Kasachstan an Turkmenistan, Usbekistan und Kirgisistan und im Südosten an die Volksrepublik China. Diese Grenze ist knapp 1.600 Kilometer lang. Bereits im Altertum entstanden auf dem heutigen Gebiet Kasachstans verschiedene Reiche. So gehörte ein großer Teil zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert zum Reich der „On-Ok“, den westlichen Göktürken. Im 13. Jahrhundert fielen die Mongolen unter Dschingis Khan in das spätere Kasachstan ein und eroberten es. Kurz nachdem im 15. Jahrhundert der Usbeke Timur das Gebiet erobert hatte, konnten sich die nördlichen Steppennomaden vom Usbeken-Khanat wieder trennen; unter einer einheimischen Dschingiskhaniden-Dynastie errichteten sie das Kasachen-Khanat. Mit diesem Unabhängigkeitskampf wehrten sich die Kasachen gegen die Einführung des Islam, da sie den überlieferten Traditionen weiterhin verbunden bleiben wollten. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde Kasachstan erneut Bestandteil eines mongolischen Herrschaftsgebietes. Bevor sich die kasachischen Nomaden dem russischen Zaren unterstellten, gehörten sie zum nomadisch geprägten Steppenreich der Dsungaren. Kasachstan wurde 1936 als Kasachische SSR zu einer eigenständigen Unionsrepublik innerhalb der Sowjetunion erklärt.
Währung / Sprache  
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KZT Tenge (Kazakhstani tenge) 2
ISO Sprache
KK Kasachische Sprache (Kazakh language)
RU Russische Sprache (Russian language)
Karte (Kartografie)  
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