Karte (Kartografie) - Römisches Armenien (Armenia)

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Römisches Armenien (Armenia)

Als Römisches Armenien wird das ab dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. in Teilen oder als Ganzes dem Römischen Reich und seinem Nachfolger, dem Oströmischen/Byzantinischen Reich unterstellte Armenien bezeichnet, das in der Antike wesentlich größer war als der moderne Staat Armenien.

Das Königreich Großarmenien lag in der Interessensphäre Roms und des Partherreichs, wobei es mehrmals zu militärischen Auseinandersetzungen kam. Kaiser Trajan richtete zwischen 114 und 118 n. Chr. die kurzlebige Provinz Armenia ein, die gemeinsam mit Kappadokien von einem Statthalter verwaltet wurde. In diesem Amt ist Lucius Catilius Severus belegt. Der Versuch einer parthischen Einflussnahme im Königreich Armenien führte 161 zu einem erneuten Partherkrieg, der im Jahr 166 siegreich für Rom endete.

Das bereits im frühen 4. Jahrhundert christianisierte Armenien blieb bis in die Spätantike zwischen Rom und dem neupersischen Sassanidenreich, dem Nachfolgereich der Parther, umstritten. Wohl im Jahr 387 kam es zu einer endgültigen Teilung ganz Armeniens zwischen Rom und Persien, wobei die Perser den Großteil des Gebiets erhielten, das sogenannte Persarmenien. Unter Justinian I. wurden das römische Armenien mit Teilen von Pontos in vier kleinere Provinzen aufgeteilt. In der Regierungszeit des Maurikios profitierten die Oströmer von einem Bürgerkrieg im Sassanidenreich, in dem sich der von Maurikios unterstützte Kandidat Chosrau II. 591 durchsetzen konnte. Anschließend erhielt Ostrom Gebietsgewinne auch in Armenien, doch die dortige Lage blieb aufgrund umstrittener Eingriffe in die lokalen Herrschaftsverhältnisse und kirchlicher Differenzen angespannt.

Im Zuge der arabischen Eroberung Mitte des 7. Jahrhunderts verlor Ostrom Armenien. Damit beginnt die Geschichte des mittelalterlichen armenischen Königreichs, wo Byzanz im späten 10. Jahrhundert wieder intervenierte.

* Armenia. In: The Oxford Dictionary of Byzantium. Bd. 1 (1991), S. 175–177.

* Richard G. Hovannisian (Hrsg.): The Armenian People From Ancient to Modern Times, Band I - The Dynastic Periods: From Antiquity to the Fourteenth Century. Palgrave Macmillan, Basingstoke 1996.

 

Karte (Kartografie) - Römisches Armenien (Armenia)

Geographische Breite / Geographische Länge : 39° 57' 15" N / 44° 33' 0" E | Zeitzone : UTC+4 | Währung : AMD | Telefon : 374  

Bild (Fotografie)

Römisches Armenien--Datei:RomanEmpire 117 de

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Flagge Armeniens
Armenien (, Transkription ostarmenisch: Hajastan [], westarmenisch: Hajasdan []) ist ein Binnenstaat im Kaukasus und liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Das Staatsgebiet umfasst den nordöstlichen Teil des ehemals viel größeren armenischen Siedlungsgebiets, das jedoch in der wechselvollen Geschichte Armeniens nur selten ein vereintes Reich bildete; vgl. Großarmenien und die größte Ausdehnung in der Antike unter der Herrschaft Tigranes’ II.

Als die beiden frühen Eckpunkte einer nationalen Eigenständigkeit gelten die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion durch König Trdat III., die nach der Überlieferung und der offiziellen armenischen Sichtweise 301 n. Chr., historisch um 314 stattfand, und das Jahr 405, als die armenische Schrift eingeführt wurde. Nach der Aufteilung des armenischen Königreichs der Arsakiden 387 zwischen Ostrom im Westen und dem Sassanidenreich im Osten war das armenische Siedlungsgebiet nur noch einmal, von 885 bis 1045, unter den Bagratiden vereint, deren Hauptstadt ab 961 Ani war. 1064 eroberten die Seldschuken Armenien, im 13. Jahrhundert folgten die Mongolen. 1555 wurde das Land zwischen Persien und dem Osmanischen Reich geteilt, ein zweites Mal 1639, als die Safawiden ungefähr das heutige Staatsgebiet erhielten und die Türken den größeren westlichen Teil. Im Russisch-Persischen Krieg verlor Persien 1828 die Provinz Armenien an das Russische Kaiserreich. Während des Ersten Weltkriegs wurden Armenier im Osmanischen Reich beim Völkermord an den Armeniern systematisch vernichtet. Die Grenze zwischen der Türkei und der russischen Einflusssphäre wurde 1922 festgelegt. Die zur Sowjetunion gehörende Armenische Sozialistische Sowjetrepublik erlangte mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 ihre Unabhängigkeit. Die Gebiete westlich davon blieben verloren.
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